Monatliche Auszahlung aufs Konto, ohne Vermieter-Aufgaben, ohne Reparaturen, ohne Mieterwechsel, keine Mietnomaden – und ohne die Risiken, die eine eigene Immobilie mitbringt.
Ich saß im Kundengespräch mit den Eheleuten K.*, die von ihren Eltern drei Eigentumswohnungen geerbt hatten. Was nach Glücksfall klingt, war in Wahrheit eine Dauerbaustelle: Die Eigentümergemeinschaft war ziemlich zerstritten – 60 Prozent der Eigentümer wohnen selbst in den Objekten, der Rest vermietet. Bei jeder Instandhaltung und jeder energetischen Sanierung gingen die Vorstellungen deutlich auseinander. Die Instandhaltungsrücklage reichte bei Weitem nicht aus, um die nötigen Maßnahmen anzuschieben – pro Wohnung stand eine Sonderumlage von 18.000 Euro im Raum. Die Wohnungen waren schon bei den Eltern voll abgeschrieben, die Mieten seit Jahren nicht angepasst. Netto kamen aus den drei Wohnungen 2.350 Euro Miete – nach Abzug aller nicht umlagefähigen Nebenkosten blieben monatlich aber nur rund 1.300 Euro übrig. „Hätten Sie nicht lieber Mieteinnahmen – ganz ohne Wohnungen?“, fragte ich. „Wie soll das gehen?“, fragten sie zurück. Ich erklärte ihnen Plan12 von Allianz Global Investors, konkret den DMAS75, und zeigte die Fondsentwicklung der vergangenen zehn Jahre – und dass der Fonds trotz monatlicher Ausschüttung sogar an Wert gewonnen hatte. *Name zum Schutz der Kunden geändert.
Plan12 bündelt aktiv gemanagte Fonds von Allianz Global Investors mit monatlich ausschüttenden Anteilklassen – etwa den DMAS75 – auf Deutsch: 12 Ausschüttungen pro Jahr, direkt aufs Konto. Die Fonds investieren je nach Strategie in Aktien, Anleihen oder eine Mischung aus beidem und sind auf unterschiedliche Risikoprofile zugeschnitten.
Eine vermietete Immobilie hat echte Stärken, die wir nicht kleinreden: Abschreibungen mindern die Steuerlast, im besten Fall tilgt der Mieter über die Jahre die Immobilie mit ab, und je nach Lage ist ein Wertzuwachs möglich. Wer das alles selbst erlebt hat, weiß, dass Betongold kein leeres Versprechen ist.
Verwaltung, Mieterwechsel, Reparaturen, Eigentümerversammlungen – eine Immobilie ist Arbeit, die nie ganz aufhört. Sitzen mehrere Eigentümer mit unterschiedlichen Interessen am Tisch, wie in einer WEG aus Selbstnutzern und Vermietern, wird jede Sanierung zur Verhandlungssache. Und reicht die Instandhaltungsrücklage nicht, folgt die Sonderumlage – schnell fünfstellig, pro Wohnung. Und selbst wenn die Miete ordentlich klingt: Nach Abzug aller nicht umlagefähigen Nebenkosten bleibt oft deutlich weniger übrig, als man denkt.
Geerbte Immobilien sind oft schon voll abgeschrieben – der steuerliche Vorteil ist dann dahin, noch bevor Sie ihn nutzen konnten. Dazu kommt häufig ein Renovierungsstau, den die Vorbesitzer vor sich hergeschoben haben, im ungünstigsten Fall sogar eine „Messie“-Wohnung, die vor der Vermietung erst aufwendig entrümpelt und saniert werden muss. Aus einem Erbe wird so schnell ein Projekt mit eigenem Budget und eigenem Zeitplan.
Vier Monate nach unserem Gespräch verkauften die Eheleute K. ihre drei geerbten Wohnungen für zusammen 750.000 Euro und legten den Erlös in den DMAS75 an. Statt vorher rund 1.300 Euro Netto-Mietertrag im Monat – von 2.350 Euro Miete blieben nach Abzug aller nicht umlagefähigen Nebenkosten nur diese 1.300 Euro übrig – erhalten sie seitdem 3.750 Euro monatliche Ausschüttung. Ohne Mieterverwaltung, ohne Sonderumlage, ohne Streit in der Eigentümerversammlung.
Wie bei einer vermieteten Immobilie fließt regelmäßig Geld – nur eben ohne Grundschuld, ohne Renovierungskosten und ohne den Aufwand der Mieterverwaltung. Anders als bei einer festen Miete kann die Ausschüttungshöhe je nach Bewertungszeitraum schwanken.
Eine Mindestanlagesumme gibt es nicht – aber die Höhe der möglichen Ausschüttung hängt vom eingesetzten Kapital und der erzielten Rendite ab. Zur Einordnung, rein illustrativ: Für 100 Euro monatliche Ausschüttung braucht es bei 3 % Ausschüttungsrendite rund 40.000 Euro Startkapital, bei 5 % rund 24.000 Euro.
Wichtig: Es handelt sich um eine Kapitalanlage mit Risiko, keine garantierte Rente. Je nach Anteilklasse investiert der DMAS75 auch in Aktien – dieser Aktienanteil unterliegt Kursschwankungen und kann zwischenzeitlich spürbar an Wert verlieren, auch wenn die monatliche Ausschüttung weiterläuft. Die Ausschüttung kann zudem auch aus der Fondssubstanz erfolgen, wodurch sich der Anlagebetrag reduziert. Ob und wie Plan12 zu Ihrer persönlichen Situation passt – und ob nicht vielleicht doch die Immobilie die bessere Wahl ist – besprechen wir am besten konkret. Pauschale Versprechen machen wir bewusst nicht, in keine Richtung.
Eine Immobilie hat echte Vorteile – Abschreibung, Tilgung durch die Miete, möglicher Wertzuwachs. Sie bringt aber auch echten Aufwand und echtes Risiko mit: Verwaltung, Instandhaltung, Sonderumlagen, im Erbfall oft zusätzlich Renovierungsstau. Und der DMAS75 selbst ist kein risikofreier Ersatz: Der enthaltene Aktienanteil schwankt mit dem Markt. Plan12 ersetzt diese Abwägung nicht – es tauscht Verwaltungsaufwand gegen Kapitalmarktrisiko. Kein Ersatz für eine individuelle Beratung, sondern ein Baustein davon.
Quelle: Allianz Global Investors, Stand Juli 2026. Keine Anlageberatung, illustrative Beispielrechnung ohne Renditegarantie.